Philosophie und Praxis des indischen Tantra

Die 5 Kräfte (Shaktis)

Die Lehren des nondualen Saiva Tantra/Kaschmir Shivaismus beschreiben die grundlegende  Natur des Göttlichen auch mit den fünf Kräften, oder Shaktis. Diese Kräfte sind:

Anders ausgedrückt: das Göttliche ist einfach der glückselige unbewusste Agent allen Wissens und Handelns. Diese fünf Kräfte werden nur von einer Metakraft überragt: Svātantrya-Shakti, die Kraft der Freiheit. Diese Kraft steht über den anderen, weil sie das Feld und den Kontext liefert, in dem die anderen fünf Kräfte wirken können. Mit anderen Worten: das Göttliche agiert mit diesen fünf Kräften als Ausdruck seiner eingeborenen Freiheit und vollständigen Autonomie.

Diese fünf, bzw. sechs, Kräfte durchdringen alle Wirklichkeit, und nichts existiert unabhängig von Ihnen. Das nonduale Saiva Tantra lehrt, diese Kräfte als unsere eigenen zu erkennen.  Die tatsächliche Verwirklichung, dass wir wahrhaftig nicht getrennt sind vom Göttlichen oder Reinen Bewusstsein,  wird letztlich ausgelöst durch die Erkenntnis, dass diese fünf Kräfte und die mit ihnen verbundenen fünf Handlungen die Gesamtheit der Erfahrung unserer Existenz als Individuen bestimmen. Ein Teil der tantrischen Praxis besteht also darin, uns dieser 5 Kräfte und ihrer Auswirkungen immer wieder bewusst zu werden.

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